Herbert Höner

Sprechen Sie bitte von unten
Wege mit dem Wort

 

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oder kostenlos als „Zugabe“



Dieses Buch haben wir 2011 zum 90. Geburtstag Herbert Höners herausgegeben. Es war oder ist also so etwas wie eine „Festschrift“. Die Exemplare, die wir noch haben, möchten wir nun gern verschenken. – Wenn Sie andere Bücher unseres Verlages direkt bei uns bestellen, legen wir Ihnen, falls Sie es wünschen, dieses Buch als kostenlose „Zugabe“ bei. Möchten Sie nur dieses Buch haben, bitten wir Sie, uns die Versandkosten (in Briefmarken) zu erstatten: 2,00 € für den Versand eines Exemplares.

 


„Eine geistreiche, sowohl unterhaltsame
als auch äußerst bewegende Mischung.“
(Neue Westfälische)

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„Rechtzeitig zu seinem neunzigsten Geburtstag hat der ehemalige Bielefelder Jugendpfarrer noch einmal Erinnerungen zu einem Buch zusammengestellt und damit Spuren seines ungewöhnlichen und interessanten Lebens gesichert. ‚Sprechen Sie bitte von unten‘ bewahrt besondere Schriftzeugnisse, schwere und strahlende, aus rund sechs Jahrzehnten eines Mannes, der sich selbst oft ‚als unregelmäßiges Verb‘ in Gottes Wortkunde bezeichnet hat. Briefe, Balladen, Gedichte und Erzählungen, Lieder, Nachdenkliches, Privates und Predigten und nicht zuletzt Reden an schwierigen Orten wie in Russland oder in Israel sind in dem Band enthalten, durchaus geeignet, auch für die nächste Generation als Saatgut verwendet zu werden. Denn Herbert Höner spricht eine Sprache, die Menschen erreicht, weil ein ehrlich gelebtes Leben dahinter steht.“ (Walter Schroeder, Unsere Kirche)

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„Aus allen Beiträgen spricht Herbert Höners Liebe zum wohl gesetzten Wort, seine tiefe Menschlichkeit, aber auch seine Bodenhaftung. Auch wenn er stets ‚von unten‘ spricht und schreibt, sagt er doch: ‚Ein gewisses Kanzelrecht soll es schon geben. Wer über die Bibel spricht, muss es schon können. Herbert Höner kann es.“ (Westfalen-Blatt)

„He can tell the story!“
(Dr. Clark Seha)


Text

Ein Schöpfungslied

Wir glauben, Gott erschuf die Welt.
Er hat auch uns erschaffen.
Was lebt, wohnt unter seinem Zelt –
die Bösen und die Braven.
Wo wir auch gehn, wer wir auch sind,
ein jeder ist des Schöpfers Kind.

Gott schuf die Erde durch sein Wort.
Er setzt’ dem Wasser Grenzen
und gab uns Land und festen Ort.
Den Himmel ließ er glänzen:
die Sonne, für den Tag gemacht,
Mond und viel Sterne für die Nacht.

Gott sprach – da wurden Gras und Baum.
Es blühte in den Zweigen
ein duftig-bunter Blütentraum,
darunter tanzt ein Reigen.
Zur Erde fällt das Blütenmeer:
Es biegt der Ast sich, früchteschwer.

Gott sprach, da wimmelte das Meer
von Fischen! Nicht zu nennen
ist ihre Zahl. Nur er, der Herr,
wird alle Arten kennen,
die tausendfach er ausgedacht,
als er durchs Wort die Welt gemacht.

Gott sprach – und Vögel flogen auf!
Schön bunt ist ihr Gefieder;
sie sitzen auf den Bäumen drauf,
und manche singen Lieder
ganz früh, wenn wir kaum aufgewacht.
Die Nachtigall singt „Gute Nacht“.

Gott sprach: Vierfüßiges Getier,
fang an, dich aufzuraffen!
Du Bär, du Löwe, Schaf und Stier,
Pferd, Schwein und lust’ge Affen!
Dazu noch aus besondrem Grund
für Haus und Herzen: Katz und Hund.

Gott sprach zum Schluss: Es fehlen ihr,
der schönsten aller Erden
noch Menschen, die das alles hier
baun und bewahren werden.
Nach seinem Bild sind Frau und Mann
ein Mensch, wie man noch sehen kann.

Gott sprach: Herrscht hier an meiner statt.
Ich habe euch gegeben
was man zur Nahrung nötig hat.
So denk ich, lässt sich’s leben.
Wenn ihr nach meinem Willen tut,
dann bleibt das Ganze hier sehr gut.

Schon kam der siebte Tag heran.
Die Arbeit ist beendet,
sprach Gott, mein Schöpfungswerk getan;
sehr gut hab ich’s vollendet.
Auch ihr sollt keine Arbeit tun,
wenn Sabbat ist, und mit mir ruhn.

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